Zähneputzen ohne Zahnbürste

zähneputzen ohne zahnbürste

Das Zähneputzen ohne Zahnbürste mag für den ein oder anderen unzumutbar sein, doch was ist, wenn dies der einzige Ausweg ist, täglicher Zahnhygiene nachzugehen.

Ob auf dem Weg in den Urlaub am Flughafen, im Dschungel oder in der Wildnis, oder einfach bei Freunden zu Besuch. An alles hat man gedacht, doch die Zahnbürste fehlt. Bestimmt war jeder schon einmal in einer solchen Situation. Man fühlt sich unwohl, ungepflegt und möchte am liebsten mit Niemandem reden. Was also sind mögliche Alternativen zur herkömmlichen Handzahnbürste? Not macht ja bekanntlich erfinderisch, weshalb die Zähne auch mit etwas Einfallsreichtum geputzt werden können.

Verschiedene Methoden – Zähneputzen ohne Zahnbürste

Zunächst lassen sich die Zähne mit Hilfe von einem Waschlappen oder Papiertuch reinigen. Hierbei einfach das Tuch fest um den Zeigefinger wickeln und anfeuchten. Wenn Zahnpasta vorhanden ist, sollte man diese bestenfalls auch benutzen. Wie gewöhnlich lassen sich Zahn und Zunge so gut reinigen.

Falls weder ein Waschlappen noch ein Papiertuch vorhanden ist, reicht es aus, den bloßen Finger zu benutzen. Natürlich sollte dieser vorher gründlich gewaschen werden. Wie gewohnt können die Zähne so in kreisenden Bewegungen geputzt werden.

Zähneputzen mit einem jungen Zweig, wie es die Menschen damals schon taten. Zweige von Arrak-, Eichen-, oder Nimbussen eignen sich besonders gut zur Zahnreinigung, da sie zusätzlich zu natürlichen Fluoride auch antimikrobielle Wirkstoffe enthalten. Tatsächlich ist diese Art der Zahnreinigung besonders effektiv. Das Ende des Holzstücks muss so lange weich kaut werden, bis nach wenigen Minuten eine Art Pinsel aus den Holzfasern entsteht. Damit lassen sich auch besonders gut die Zahnzwischenräume reinigen und bieten die Möglichkeit, die Zähne wie gewohnt putzen zu können.

Eine Alternative zum Zähneputzen ohne Zahnbürste bieten Mundspülungen oder Mundwasser ohne Fluoride. Sie ersetzen zwar nicht die gründliche Reinigung der Zähne, tragen aber dazu bei, dass Mikroben im Mund abgetötet und die Bildung von Plaque gehemmt wird. Sie sorgen zusätzlich für frischen Atem und können helfen, Mundgeruch zu bekämpfen. Im Alttag ergänzt die Verwendung von Mundspülungen gut die Zahnreinigung, bietet jedoch keinen ausreichenden Ersatz. Wenn keine Zahnbürste vorhanden ist, sind Mundspülungen jedoch besser, als gar keine Reinigung.

Das Verwenden von Zahnseide ist besonders wichtig. Nicht bloß in Notfällen, sondern auch im Alltag sollte die Zahnseide ein Teil der täglichen Zahnhygiene ausmachen. Sie hilft dabei, Bakterien und Essenreste aus den Zahnzwischenräumen zu entfernen und den Kampf gegen Karies zu unterstützen. Nisten sich Bakterien nämlich in den Zahnzwischenräumen ein, kann es neben Kariesbildung auch zu üblem Mundgeruch trotz Zähneputzen kommen. Es wird davon ausgegangen, dass das Reinigen der Zahnzwischenräume mit Zahnseide, effektiver ist, als das Putzen selbst. Das Zähneputzen ohne Zahnbürste ist also halb so schlimm, wenn Zahnseide vorhanden ist.

Neben Mundspülungen bietet auch das Prinzip der Munddusche ausreichenden Schutz, wenn die Zahnbürste einmal vergessen wurde. Sie stellt einen Bonus der Zahnpflege dar und hilft dabei, den Mund auszuspülen und Plaque zu entfernen. Dieser Vorgang kann das Zähneputzen mit Zahnbürste und Zahnpasta niemals ersetzen, da durch den Einsatz von Wasser bloß Speisereste entfernt werden, Zahnbeläge jedoch kaum gelöst werden. Als Notlösung ist die Munddusche jedoch besser als gar keine Zahnreinigung.

Wer keine Gelegenheit zum Zähneputzen hat kann sich auf die reinigende Wirkung von Obst und Gemüse verlassen. Die scheuernde Eigenschaft von faserhaltigen Obst- und Gemüsesorten hilft dabei, die Zähne auf ganz natürliche Weise zu reinigen. Die enthaltenden Säuren und Vitamine bekämpfen Karies und machen die Zähne weißer. Besonders beliebt sind Karotten. Sie sind reich an Vitamin A, welches den Zahnschmelz stärkt. Das Kauen von Sellerie regt den Speichelfluss an und neutralisiert die Säuren, welche Karies verursachen, auf natürliche Weise. Auch das Essen von Äpfeln ist ein wahrer Klassiker wenn es um die Zahnpflege geht. Der hohe Gehalt an Vitamin C ist für die Gesundheit des Zahnfleischs zuständig und die Apfelsäure trägt dazu bei, die Zähne aufzuhellen.

Mundgeruch trotz Zähneputzen

Wenn die Zähne nicht ausreichend gepflegt werden kommt es häufig auch zu schlechtem Atem. Besonders Morgens nach dem Aufstehen leiden Menschen unter Mundgeruch. Das ist nicht allein unangenehm für den Betroffenen selbst, sondern auch für seine Mitmenschen störend. Mundhygiene allein ist oft nicht genug, damit sich Mundgeruch bekämpfen lässt. Nicht bloß Erwachsene leiden unter diesem Problem. Häufig kommt es auch zu Mundgeruch bei Kindern trotz Zähneputzen, weil stinkende Bakterien in den Zahnzwischenräumen und auf der Zunge liegen. Ist die Ursache erst einmal bekannt, lässt sich Mundgeruch meist schnell bekämpfen. Dennoch wird empfohlen einen Arzt aufzusuchen, wenn man langzeitig unter Mundgeruch trotz Zähneputzen leidet.

Zähneputzen allein hilft selten gegen schlechten Atem, auch die intensive Reinigung der Zunge ist besonders wichtig. Das feuchtwarme Klima bietet den stinkenden Bakterien einen optimalen Lebensraum. Hierzu eignen sich besonders gut handelsübliche Zungenreiniger, sowie die Schaber auf der Rückseite mancher Zahnbürsten.

In den meisten Fällen stellen also lästige Bakterien die Ursache von Mundgeruch dar, weshalb oberflächliche Behandlungen nur selten helfen, da sich die Bakterien bereits in der Mundhöhle festgesetzt haben.

Um den Geruch aber zumindest für einige Zeit übertünchen zu können eigenen sich schon bestimmte Hausmittel:

Wenn man die Zahnbürste vergessen hat, oder trotz Zähneputzen Mundgeruch erleidet, empfiehlt das gründliche Kauen von zuckerfreiem Kaugummi. Dieser hilft nicht bloß dabei, Essenpartikel, Plaque und Bakterien zu entfernen sondern verleiht außerdem frischen Atem. Kaugummi Kauen ist ähnlich effektiv wie das Verwenden von Zahnseide, womit sich intensiv die Zahnzwischenräume reinigen lassen. Zudem kurbelt das Kauen den Speichelfluss an, welcher dazu beiträgt, dass Bakterien auf natürliche Art und Weise fortgespült werden. Allgemein lässt sich sagen, dass alles, was den Speichelfluss anregt, für ein besseres Mundklima sorgt. Allerdings geben Kaugummis vorher aufgenommene Bakterien wieder in den Mund ab, wenn der Kaugummi zu lange im Mund bearbeitet wird. Es empfiehlt sich also nur wenige Minuten intensiv zu kauen und ihn dann auszuspucken.

Wer unter Mundgeruch trotz Zähneputzen leidet kann zusätzlich zur täglichen Zahnpflege den Mund mit grünem Tee spülen. Dieser enthält antioxidative Bestandteile um Plaque zu reduzieren und Entzündungen vorzubeugen. Der Tee kann zum einen wie eine Mundspülung verwendet werden, um den Mund gründlich zu reinigen, oder er wird ganz einfach getrunken.

Es gibt viele Gründe für schlechten Atem. Die häufigsten sind jedoch schlechte Zahnreinigung und mangelnde Mundhygiene. Bloßes Zähneputzen reicht meist nicht aus, um alle Bakterien endgültig zu vernichten und den Mundgeruch bekämpfen zu können, weshalb auch die Zunge und die Zahnzwischenräume zu reinigen sind.

Ist die Zahnbürste aber einmal nicht mit im Gepäck gibt es viele Notlösungen, die das Zähneputzen ohne Zahnbürste möglich machen und das gröbste an Bakterien vernichten. Schließlich ist jeder Versuch besser als gar keine Mundhygiene.

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